ArchitekturEINGRIFF im Foyer

Eine temporäre Intervention (Projekttage 2019)

Kunstzweig: 6. Klassen. Begleitung: Michaela Niederkircher/ Michael Engele

Unter Berücksichtigung der bestehenden Architektursymbolik wird der Raum neu definiert. Dafür wird das Gestaltungselement Pfeiler, welches bereits Teil der bestehenden Architektur ist, aufgegriffen. Aus industriell vorgefertigten Kartonagen werden 4 Pfeiler gebaut und in die Foyer Architektur integriert. Die bekannte Raumstruktur und die vorgegebene Funktion werden sowohl räumlich als auch atmosphärisch verändert. In Anlehnung an Ready Made, Object trouvé, Pop Art und Arte Povera werden die Kartone mit ihren Beschriftungen, Logos, Farben und bestehenden Gebrauchsspuren roh übernommen. Zur Verbindung der einzelnen Elemente werden Klebestreifen verwendet, welche ebenso sichtbar bleiben und an die Prinzipien des Funktionalismus im architektonischen Sinne erinnern. Die Antagonisten, wie Mauerwerk versus Karton, monochromes Weiß vs polychromen Vielfalt der Kartonagen, hygienisch sauberer Raum vs rohe gebrauchte Schachteln, erzeugen durch ihre Gegensätzlichkeit einen gewollten Kontrast. Dieser löst eine Irritation und ein neues Spannungsgefüge im bestehenden Raum aus. Die RaumbenützerInnen sind aufgefordert, sich mit einer ungewohnten, neuen Raumwahrnehmung zu konfrontieren und auseinander-zusetzen.