Musikgymnasium Innsbruck stellt drei Bundessiegerinnen

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Mit drei Bundessiegen, zahlreichen „Ausgezeichneten Erfolgen“ und 1. Preisen konnte das Musikgymnasium Innsbruck dem Bundeswettbewerb „prima la musica“ einen eindrucksvollen Stempel aufdrücken.

Nach zehn Jahren fand der Bundeswettwewerb „prima la musica“ heuer wieder in Innsbruck statt. Neben dem Congress Innsbruck, den Ursulinensälen und der Kirche St. Nikolaus, waren auch das Tiroler Landeskonservatorium und das Musikgymnasium Innsbruck als Gastgeber in den vergangenen Wochen im Einsatz. Die 36 (!) jungen Musikgymnasiastinnen und -gymnasiasten, die sich beim Landeswettbewerb für das Finale in Innsbruck qualifizieren konnten, nutzen den Heimvorteil und überzeugten mit eindrucksvollen Darbietungen. Die hervorragenden Leistungen wurden mit drei Bundessiegen gekrönt. Anastasia Dimitri (Violine), Katharina Kollreider (Gitarre) und Julia Schaffenrath (Gesang) konnten sich gegen die Konkurrentinnen und Konkurrenten aus den anderen Bundesländern durchsetzen und errangen in ihren Kategorien den Bundessieg. Katharina Kollreider wurde zusätzlich mit einem Sonderpreis des Außenministeriums bedacht, der es ihr ermöglicht, am 25. Oktober in Berlin ein Konzert zu geben.

Das Bundesland Tirol hinterließ generell einen sehr starken Eindruck und liegt im Vergleich mit den anderen Bundesländern unangefochten in Führung. So konnten insgesamt 107 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Tirol und Südtirol einen „Ausgezeichneten Erfolg“ oder einen 1. Preis erspielen. An zweiter und dritter Stelle folgen Oberösterreich mit 51 und Niederösterreich mit 50. Tirol stellt auch die meisten Bundessiegerinnen und –sieger. Von den insgesamt fünf Tiroler Bundessiegerinnen, steuerte drei das Musikgymnasium bei.

Auch wenn die Hauptarbeit im Einzelunterricht an unseren Partnerinstitutionen wie dem Tiroler Landeskonservatorium und der Universität Mozarteum geschieht, schafft das Musikgymnasium durch seine besondere Struktur das optimale Umfeld, die nötigen Freiräume und bietet die entsprechende musikalische Unterstützung. Erst dadurch können solche außergewöhnlichen Leistungen in dieser Dichte entstehen. Dies ist auch der Grund, dass manche Schülerinnen und Schüler sogar außerhalb des Unterrichts über die Musikschulen ihrer Heimatgemeinden am Wettbewerb teilnehmen.

Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern und ihren Lehrpersonen recht herzlich!

Bericht: Prof. Wolfgang Schnirzer, Koordinator des Musikgymnasiums Innsbruck

ERGEBNISSE - prima la musica Bundeswettbewerb 2018