Projekttage der 8. Klassen des Kunstzweiges in Wien

Vom 7. Bis zum 9. Februar 2018 lernten die 8. Kunstklassen Wien von seiner Kunst- und Kulturseite kennen.

Wir erlebten verschiedene Kunstepochen in Form von Architektur und Kunstwerken. Über den gotischen Stephansdom bis zu den Verbindungen aus barocker und kontemporärer Architektur des Museumsquartiers erlebten wir Baumasse in seinem historischen Wandel.

Auch präsentierten sich uns verschiedenste Epochen der Kunstgeschichte in Form von Gemälden der Wiener Secession, zu der wir Maler wie Oskar Kokoschka und Gustav Klimt besprachen, sowie Egon Schieles Körperdarstellungen des 20. Jahrhunderts, welche wir beide im Leopoldmuseum sahen. In der Albertina gab es weitere Werke der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts, von Künstlern wie Pablo Picasso und Claude Monet, und zeitgenössische Werke von beispielsweise Maria Lassnig zu sehen. Die Ausstellung Reflexionen im Kunsthistorischen Museum zeigte uns das Bezugnehmen zeitgenössischer KünstlerInnen zu Werken aus der Kunstgeschichte. Weiters besprachen wir im MAK die Veränderung des Thonet-Stuhles durch die Epochen und sahen die 100 besten Plakate des deutschsprachigen Raumes von 2016.

Ebenfalls besuchten wir zwei Kunstwerke im öffentlichen Raum: Das Holocaust-Mahnmal von Rachel Whiteread am Judenplatz und das Mahnmal gegen den Faschimus von Alfred Hrdlicka am Albertinaplatz. Doch auch das „Live-Erleben“ von Kultur kam nicht zu kurz, wir leisteten uns einen kurzen Abstecher ins Wiener Traditionshaus „Trzesniewski“, das in der ganzen Stadt für seine „unaussprechlich guten Brötchen“ bekannt ist und ließen einen Abend gemeinsam in der Jazzbar Porgy&Bess bei einem Mix von Jazz, Soul und mehr von der bekannten Interpretin Martha High& The Soulcookers ausklingen.

Abschließend ist zu sagen, dass Wien trotz des schlechten Wetters eine gute Figur bezüglich Kunst und Kultur machte und uns sehr begeisterte.

Bericht: Anna Filzmoser, 8c