Troverò la tua metà – Italienisches Theater für die 7ten und 8ten Klassen

Am Freitag dem 6. Oktober 2017 besuchten all jene Schülerinnen und Schüler der 7ten und 8ten Klassen, die die Sprache Italienisch wählten eine Theatervorstellung der besonderen Art. Die Vorstellung fand im Festsaal der Schule statt, da die Verantwortlichen sich als überaus zuvorkommend erwiesen und eigens für das BORG Innsbruck noch einmal eine Schulaufführung auf die Beine stellten. Die Premiere des Stücks war bereits im März 2017 im Bogentheater in Innsbruck.

Ein Team von Studierenden der Universität Innsbruck hat rund um Lehrveranstaltungsleiter Dr. Angelo Pagliardini und Schauspielerin Roberta Pasciolla dieses Stück organisiert und sich um die geeignete Location, Flyer, Pressetexte, Sponsoren, Arbeit hinter und vor der Bühne, Licht, Musik, Fotos und vieles mehr gekümmert. Ein paar der Studierenden waren auch bei der Schulaufführung anwesend und nach der Aufführung wurde von ihnen noch das Institut für Romanistik der Universität Innsbruck vorgestellt.

Das Stück basiert auf dem Roman La Sposa Segreta von Giovanni Arpino. Die liebevolle Mutter Paola sucht verzweifelt die perfekte Ehefrau für ihren Sohn Carlo. Roberta Pasciolla, die Regisseurin und die einzige Schauspielerin der Vorstellung, stellt die verschiedenen Frauen dar, die für Paola und ihre mühsame Suche eine wichtige Rolle spielen: Vertreterinnen von Mutter, Witwe, Studentin und Arbeiterin, die im Italien der '80er Jahre immer noch für ihre Rechte kämpfen müssen. Teilweise werden die neun Monologe von Audioaufnahmen Paolas begleitet.

Auf Nachfrage hin waren die Schülerinnen und Schüler vor allem von Robertas schauspielerischem und gesanglichem Talent beeindruckt und von der Menge an Text, die die Schauspielerin lernen und ohne Hilfen auf der Bühne rezitieren musste. Auch wenn die Schülerinnen und Schüler nicht jedes Wort der Aufführung verstanden haben, so hat sie vor allem der Mut und Fleiß von Roberta überzeugt und die Tatsache, dass die Italienerin und Schauspielpädagogin auch noch fließend Deutsch spricht.

Bericht: Mag. Elena Obojes