Der Stern von Bethlehem war ein Volleyball!
Das BORG Weihnachtsturnier 2008

Sollten noch immer Zweifel an der genauen Identität des Kometen aus der Weihnachtsgeschichte bestehen, eine Hypothese darf man als Augenzeuge des BORG-Volleyball-Weihnachtsturniers nicht verwerfen. Astronomisch gesprochen erscheinen die Angriffsbälle Simon Schörghofers aus der 6s wie diese niedlichen Schweifsterne, die ihre sonnennahe Bahn soeben verlassen habend hell am Turnsaalhimmel erscheinen, um alsbald auf dem 7 Meter unter diesem Himmel befindlichen Boden jede Menge interplanetaren Staubs aufzuwirbeln, wenn sie dort mit einem großen Kracher erlöschen. Dann ist's auch vorbei: Punkt für die 6s.


Der Halleysche Komet. Manche nennen ihn auch Simon Schörghofer.

Im Altertum und dem Mittelalter wurden Kometen häufig als Schicksalsboten oder Zeichen der Götter angesehen. Als Schicksalsboten haben sich fürwahr die acht 6s - Sternchen den Vorjahressiegern (9s), dem Lehrerteam und allerhand anderen kleineren Volleyballgruppierungen erwiesen, die mit deren hyperboloiden Bahnen in Berührung kamen.
Anders als in der Weihnachtsgeschichte war das Finale zwischen 9s und 6s dann doch nicht das biblisch so hartnäckig überlieferte coole Chill-out am Ende der Party, sondern ein absoluter Hardcore-Gig, bei dem die 9s von ihren um 3 Jahre jüngeren Keimlingen der 6s ziemlich erbarmungslos abgerippt wurde. Auch die verbale Verve, mit der Kaloperovic (9s) die Stimmung in der BORG-Turnhalle immer wieder - auch mehrsprachig - auf Tivoli-Nordtribünen-Niveau brachte, muss man deutlich als evangelienfremd zurückweisen. Um der Friedhaftigkeit der Weihnachtsgeschichte genüge zu tun, gibt es in solchen Fällen Schiedsrichter. Und sowohl Mag. Anneliese Nachbauer, als auch Mag. Martin Hautz (Turnierleiter) erwiesen sich in dieser Situation als richtungsweisend und friedensstiftend.


Schiedsrichter und Turnierleiter Martin Hautz beim Essen seiner Pfeife.

Die weiteren Höhepunkte? Na ja, wer gedacht hatte, das Lehrerteam würde sich als verstaubtes Krampfaderngeschwader die Haut vom Leibe ziehen lassen, hat sich auch heuer wieder getäuscht. Angetrieben von einigen absolut erleuchteten Erscheinungen wie Türtscher, Schallert, Zwerschina oder Portugaller und verstärkt von der Sarkozy-Gesandten Caroline Lamour (der französische Import für dieses Jahr) lieferte die Sambatruppe aus dem Konferenzzimmer mindestens vierlagiges Volleyball. Vom Feinsten, wie Cosy eben.

Großen Respekt muss man auch dem Team der 8h zollen, die mit ihrem herzerfrischenden und durch und durch humanbiologischen Spiel den einen oder anderen Akzent in einem an Akzenten wahrlich nicht armen Turnier setzten. Es leben die Gänseblümchen!

Auch die 7c, das sind die Mädels um Evi Kirschner und Lea Schneider ließen so manche andere Mannschaft im Verlauf des Turniers wie Bodenturner aussehen. Und das bei einem Durchschnittsalter von, na, auf alle Fälle sehr jung. Das lässt für die kommenden Jahre einiges erwarten! Und Simon Halley Schörghofer wird möglicherweise in Zukunft auf andere Himmelskörper treffen.



Dank gilt auch den nimmermüden Fotografen um Anton Nolf, die es schafften, in fünf Stunden Turnier viereinhalbtausend Fotos zu schießen, das macht pro Stunde 900 Fotos, pro Minute, ok, lassen wir das.

Ich möchte allen Mannschaften und sonst Beteiligten (inklusive Schulwart Manfred Würfl!) nochmals ganz herzlich danken und gratulieren. Auf nächstes Jahr. Und es begab sich zu der Zeit…


Martin Hautz